Mouches Volantes durch Stress

Mouches Volantes ist wohl besser bekannt als “fliegende Mücken”. Dies sind verschieden aussehende Gebilde im Blickfeld. Sie können flusenartig, punkt- und ring-, sowie schlangenförmig aussehen. Oftmals werden diese Gebilde erst wahrgenommen, wenn man sich auf einen hellen Untergrund, wie ein weißes Blatt Papier oder klares glitzerndes Wasser, konzentriert.

Man wird bei einer ärztlichen Untersuchung gesagt bekommen, dass diese Veränderungen des Glaskörpers völlig harmlos sind. Doch leider ist es oft der Fall, dass die Betroffenen sehr stark unter den “fliegenden Mücken” leiden.

Die “fliegenden Mücken” beeinträchtigen die Sehstärke nicht und bewegen sich mit den normalen Augenbewegungen mit.

Es gibt verschiedene Ursachen für Mouches Volantes. Ein sehr wichtiger Punkt ist dabei der Stress für die Augen.

Was bedeutet Stress für die Augen?Stress

Unsere Augen werden durch die Arbeit und durch die alltäglichen Aufgaben stark belastet. Die heutige Zeit besteht aus Technik von höchster Qualität, diese wirkt sich jedoch nicht immer positiv auf unsere Augen aus. Wer seine Augen nicht schützt, der schadet ihnen.

Stress macht krank, nicht nur die Augen. Stress wirkt sich negativ auf das gesamte Immunsystem des Körpers aus.

Doch was ist Stress?

Stress wirkt sich völlig verschieden auf den Körper des Menschen aus. Bei einigen kommt es zu Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Herzrasen oder einer Verspannung der Muskeln.

Stress entsteht vor allem, wenn wir das Gefühl haben, dass wir in einer Situation völlig überfordert sind.

Stress kann auch zu gesundheitlichen Schäden führen. Dazu gehören vor allem:

  • Depressionen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • zu hoher Blutdruck
  • allgemeine Beschwerden, wie Verdauungsschmerzen

All diese Erkrankungen können sich auch auf unsere Augen auswirken. Ebenso ungesundes Essen. Dieses beeinflusst unser Immunsystem negativ und wir Menschen werden krank.

Zu dem psychischen Stress kann aber auch oxidativer Stress eine Ursache für Mouches Volantes sein.

Was ist oxidativer Stress?2074121298_9cd5285a31

In unserem Körper bilden sich dauerhaft sogenannte freie Radikale in unseren Körperzellen. Dies sind Moleküle, denen ein Elektron fehlt.

Natürlich versucht der Körper dieses fehlende Elektron zu ersetzen, so kommt es zu einer Reaktion mit anderen Molekülen. Durch diese neue Zusammenstellung fehlt jedoch an einer anderen Stelle ein Elektron. So bildet sich ein freies Radikal.

Freie Radikale sind meist Sauerstoffverbindungen in unserem Körper, diese haben eine wichtige Rolle im Immunsystem. Dies hat eine wichtige Funktion, die Zerstörung von Krankheitserregern.

Schädlich werden diese freien Radikale jedoch, wenn Zellmembranen, Eiweiße und das Erbgut der Zelle oder die DNA angegriffen wird.

Die freien Radikale können das Schutzsystem des Körpers nicht angreifen, so lange dieser genügend Antioxidantien hat. Dazu gehören körpereigene Enzyme. Antioxidantien können aber auch mit dem Essen aufgenommen werden. Dazu bedarf es aber eine ausgewogenen und gesunden Ernährung.

Im Körper muss immer ein Gleichgewicht vorhanden sein. Sobald dieses Gleichgewicht aus dem Ruder gerät, kommt es zu oxidativen Stress. Ein Ungleichgewicht kann durch Entzündungen im Körper entstehen, ebenso durch Umwelteinflüsse, zu hohe UV Strahlung und Gifte, wie Rauchen.

Wie kann man sich schützen?2385432006_2955a43eda

Die Schutzsysteme des Körpers müssen wieder aktiviert werden. Deshalb sollte man weder rauchen, noch trinken. Ganz wichtig ist auch die regelmäßige Bewegung und der Schutz vor starker UV-Strahlung durch die Sonne oder Solarien.

Die ausgewogene Ernährung ist dabei der Wichtigste Punkt überhaupt. Zu einer gesunden Ernährung gehören:

  • Vitamin E
  • Vitamin C
  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • Polyphenole findet man in Äpfeln, Beeren, Knoblauch und Kurkuma
  • Obst
  • Gemüse
  • Getreide
  • Vollkornprodukte
  • Mineralien
  • Fleisch und Wurst in angemessener Menge

Von zusätzlicher Einnahme von Vitaminpräparaten wird in vielen Fällen abgeraten. Dies sollte vorher mit einem Arzt besprochen werden, damit es nicht zu einer Überdosierung kommen kann, denn dies kann sich ebenfalls negativ auf den Körper auswirken.