Ist eine Vitrektomie die Lösung bei Mouches Volantes?

Menschen, die unter Mouches Volantes leiden, hören immer öfter den Begriff Vitrektomie. Dieser Begriff setzt sich aus vitreus, was im lateinischen für gläsern steht und ek was im griechischen für herausschneiden steht, zusammen. Mit diesem Fachbegriff wird eine Operation am Augapfel bezeichnet.

Doch was genau bedeutet Vitrektomie?

Zum einen sollte man sich wirklich sicher sein, dass eine Vitrektomie wirklich Sinn macht, denn diese Behandlung wird vor allem bei Erkrankungen der Makula oder der Netzhaut angewandt.

Bei Glaskörpertrübungen sollte es nur in sehr seltenen Fällen zu einer Vitrektomie kommen. Die Glaskörpertrübung sollte für eine Vitrektomie extrem stark ausgeprägt sein.

Die heutige Medizin ist vor allem bei Operationen am und im Auge auf einem sehr hohen Stand, so dass auch bei einer Vitrektomie nur ein minimalinvasiver Eingriff mit sehr feinen Instrumenten vorgenommen wird.

Die Operation8627589_s

Natürlich sollte auch bei einer Operation am Auge immer auf sterile Bedingungen geachtet werden. Das Auge wird vor dem Eingriff gereinigt und der Kopf mit einem sterilen Tuch abgedeckt. In dem Hornhautrand werden durch sehr kleine Öffnungen die feinen Instrumente eingeführt, die für diesen Eingriff benötigt werden.

Der Eingriff erfolgt meist unter lokaler Betäubung. Der Eingriff selbst dauer zwischen 30 und 60 Minuten. Nach einem Eingriff sollte der Patient circa drei bis sieben Tage stationär beobachtet werden.

Das Innere des Glaskörpers wird langsam und vorsichtig entfernt und das Volumen wird mit einer Spezialflüssigkeit wieder hergestellt. Dieser Vorgang muss gleichzeitig stattfinden, damit der introkulare Druck konstant bleiben kann.

Doch was wird eigentlich in das Auge einfüllt? Man tauscht die vorhande Flüssigkeit entweder gegen eine Elektrolytlösung, Gas oder Silikonöl aus.

Durch die Verwendung von sehr feinen und kleinen Instrumenten können die Ärzte eine nahtlose und vor allem schmerzfreie Augenoperation anbieten. Bei diesem Eingriff kommt es nur sehr selten zu Komplikationen.

Nach der Operation

Ganz wichtig ist es, dass nach diesem Eingriff alle Anweisungen des Arztes eingehalten werden. Vor allem die richtige Lagerung, die man mitgeteilt bekommt, damit der Heilungsverlauf nicht gestört wird.

Natürlich kann es nach diesem Eingriff auch zu Schmerzen kommen, doch viele berichten über sehr geringe Schmerzen beziehungsweise über das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge.

Bevor man sich jedoch für eine Operation am Auge entscheidet sollte man sich auf jeden Fall über eventuelle Alternativen informieren. Man kann Glaskörpertrübungen auch natürlich und einfach heilen. Eine Operation ist immer mit Risiken verbunden.