Ist eine Operation bei Mouches Volantes wirklich sinnvoll?

Sicherlich sind diese “fliegenden Mücken” sehr lästig, aber muss es gleich eine Operation sein?

Welche Operationsmöglichkeiten kommen denn überhaupt in Frage?

Gibt es Risiken bei einem solchen Eingriff?

Was kostet mich dieser Eingriff überhaupt?

Diese und noch viele weitere Fragen brennen sprichwörtlich den betroffenen auf der Seele. Bei einem Arztbesuch bleiben diese Fragen doch in den meisten Fällen offen und unbeantwortet, es sei denn der entsprechende Arzt möchte gern seine Kasse so schnell wie möglich füllen.

Derzeit werden zwei verschiedene Behandlungsmöglichkeiten angeboten. Zum einen gibt es die Laserbehandlung und zum anderen die Vitrektomie.

Doch Vorsicht! Wenn man sich unter den Betroffenen umhört, so stellt man sich sehr schnell die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, sich operativ behandeln zu lassen, denn in sehr vielen Fällen stellt sich die erhoffte Wirkung leider gar nicht erst ein.

Man kann eigentlich sagen, dass es fast unmöglich erscheint mit Hilfe von chirurgischen Eingriffen, Mouches Volantes zu heilen. Eine wirklich wirksame Alternative, welche bereits seit vielen Jahren verwendet wird, findet man hier.

Um überhaupt mit dem Gedanken einer Operation zu spielen, sollte man sich gründlich untersuchen lassen. Die sogenannten “fliegenden Mücken” können altersbedingt auftreten oder im schlimmsten Fall andere Ursachen haben und schwerwiegende Folgen für das Augenlicht mit sich bringen.

Sollte man sich über die Aussage des behandelnden Arztes unsicher sein, so kann man sich gern eine Zweitmeinung einholen.

Was kommt bei einer Laserbehandlung auf einen zu?

Leider gibt es nicht sehr viele Spezialisten für die Behandlung von Mouches Volantes per Laser. Das würde also bedeuten, dass Patienten eventuell einen langen Weg auf sich nehmen müssten, um im Endeffekt vielleicht enttäuscht zu werden.

Nicht jeder Patient, der unter Mouches Volantes leidet, darf mit dem Laser behandelt werden. Dafür gibt es verschiedene Kriterien, die der Patient erfüllen muss, beispielsweise:

  • Die Zahl der Glaskörpertrübungen muss gering sein
  • Die Partikel benötigen einen gewissen Abstand zur Linse sowohl zur Netzhaut
  • Der Zustand der Netzhaut (Größe, Art und Beweglichkeit) muss gegeben sein
  • Der Arzt muss die Trübungen erkennen können

Soabld also der Arzt die Trübungen nicht erkennt, so wie es bei der Mehrheit der Patienten der Fall ist, wird es auch zu keiner Laserbehandlung kommen.

Viele Patienten, die sich dennoch hoffnungsvoll einer Laserbehandlung unterzogen haben, berichten sehr oft darüber, dass nach einer Laserbehandlung neue Mouches Volantes im Blickfeld aufgetreten sind.

Mit was muss der Patient bei einer Vitrektomie rechnen?

Bei einer Vitrektomie spricht man von einem operativen Eingriff am Auge. Der Glaskörper wird bei diesem Eingriff zum Teil oder sogar komplett abgesaugt und durch Wasser, Gas oder einem Silikonöl ersetzt. Positive Resultate erzielt man vor allem bei schwerwiegenden Entzündungen am Glaskörper und der Netzhaut.

Allein bei Mouches Volantes sollte dieser Eingriff gar nicht erst vollzogen werden, denn es kann nicht garantiert werden, dass keine weiteren Trübungen auftreten. Es kann bei diesem Eingriff nicht der gesamte Glaskörper bis zur Netzhaut abgesaugt werden, da die Verletzungsgefahr zu hoch wäre. Aus diesem Grund bleiben immer kleine Teilchen zurück, so das es auch zu neuen Trübungen kommen kann.

Die heutige Medizin ist minimal invasiv, doch es kann immer zu Sekundärschäden bei diesem Eingriff kommen.

Man kann also davon ausgehen, dass weder die Laserbehandlung, noch die Vitrektomie den gewünschten Erfolg bringt. Aus diesem Grund sollte man sich immer zwei mal überlegen, ob man sich wirklich einem dieser Eingriffe unterzieht oder lieber doch natürliche Methoden in Anspruch nimmt.